Theologie, Lifestyle & Selbstmanagement


ha ich hab auch mal was gewonnen

Eigentlich bin ich da nicht so ein Kanidat dafür. Oder sagen wir eher, ich gewinne nur statistisch und nicht übermäßig viel. Hab mal bei einer Tombola eine Mikrowelle gewonnen. Das war bisher aber auch das Einzige.

Doch jetzt hab ich beim Volxbibelgewinnspiel zwar nicht den Ipod aber ein Hörbuch gewonnen. Da freu ich mich doch direkt mal. Feine Sache Martin. Obwohl ich noch in dem Formular kritisiert habe, dass ich nicht ankreuzeln konnte, dass die meine Adresse nicht für Werbezwecke verwenden sollen und damit auch klar gemacht hab, dass ich das nicht will. Dachte, dass sie somit mich bestimmt gleich mal rausgekickt haben. Aber so war es doch nicht. Na mal schauen, wann es ankommt.


Das Stöckchenspiel - 5 Dinge die Du nicht von mir wusstest

1. Mein Zweitname ist Willy. Das kommt daher, dass ich der dritte Sohn bin und so den Namen meines Urgroßvater bekommen habe. Dies ist eine Familientradition, die es seid dem gibt, als sich mein Vater das einfallen lassen hat. Meine Brüder hat es aber namentlich echt noch schlimmer getroffen ;)
2. Meine bisher am meisten betriebenen Sportarten sind Geräteturnen und Schach. Später hab ich dann noch für die gute Jungenstatistik mit Basketball angefangen.
3. Ich musste in der Schule bei einem Ballettvortrag vorkommen und etwas vormachen. Mit der Begründung, dass ich der Junge mit den meisten weiblichen Zügen sei.
4. Ich spiele in einem Posaunenchor Flügelhorn im Alt (Zweite Stimme für die Nichtmusiker). Jedoch momentan nur noch theoretisch, da ich nicht mehr so viel Zeit dafür finde, oder mir nehme.
5. Ich liebe es zu hupen. Nach der Fahrschule wollte ich immer mal hupen. Die erst Gelegenheit ergab sich an einer Ampel. Sie wurde grün. Das Auto vor mir lies noch jemanden aussteigen. Dann unterhielten die sich aber noch eine  Weile. Also dick gehupt. Anschließend ist mir aber voll das Auto verreckt. Die Jungs, die ausgestiegen waren, fanden dies extrem lustig.

Ok ich werfe das Stöckchen zu Christiane, Thomas, den Wittenbergmädels, Lisa und Miri


I´m my own worst enemy

Das beschäftigt mich gerade ein bisschen. Gestern im GoDi hat uns der Geist da auch irgendwie hingeleitet. Eigentlich wollte ich über das einbringen von Gaben predigen aber dann brachte der HG einen anderen Impuls und somit wollten wir ihm folgen. Es war zwar technisch noch nicht so derb (Absprache Lobpreisleitung und GoDi-Leitung ist manchmal nicht so einfach) aber dann hab ich eben drüber gepredigt. Doch zurück zum Text. ;)
Eigentlich müsste unser Leben immer derber und praller werden, weil wir in einem fetten Segen leben. Doch wir selbst katapultieren uns da immer wieder raus. Nicht, dass wir den Segen nicht wollen. Alle JFs die ich kenen rufen, dass sie radikaler für Gott leben wollen. Aber wenige haben wirklich Bock auf Gehorsam und Disziplien. Sprich wirklich das zu tun, was Gott ihnen dann aufs Herz legt. Weil es eben Konsequenzen erfordert. Weil eben die Folge manchmal Verzicht, Losgelöstheit, Demut oder sonst was ist. Aber wenn ich das nicht zulasse, dann bin ich wie gesagt mein eigener beschissenster Feind, der mich aus der Segnung rauskatapultiert. Es sind nicht die bösen Umstände und auch nicht deine schlechte Vergangenheit, sondern du bist es, der es bestimmt, wie Gott mit dir gehen kann. Storch hat irgendwann mal die alternative Definition von Segen gebracht und die war sinngemäß ungefähr sowas wie “Segen ist das schnellstmögliche richtige reagieren auf die Ansagen Gottes”. Jo also reagiere richtig, und dann passiert auch was. Und das wird Segen sein. Rock`n`Roll.


Wir werden professionell

So jetzt hab ich dank dem FB die Domain www.simonroth.com Momentan verlink sich das dann ganz normal auf meinen Blog. Das rockt schon. Kostet einen auch nur 8.04€ im Jahr. Ansonsten freu ich mich über einen KrankenBoten Banner auf meinem
Blog. Der gute Micha hat mir den gleich eingerichtet. ”Kolesch wie sau” würde man in
Sachsen sagen. Also wer Bock auf News in der Bewegung hat. Immer draufklicken. Ist wirklich richtig gut. Und wenn du den Banner auch auf deinen Blog haben willst, dann auch immer drauf hauen, denn da steht das. Supi. Soweit die wichtigen Neuigkeiten ;)


Träume

Eine ganz subjektive Feststellung der Veränderung seid dem Start des “Experimentes” ist, dass ich voll viel Träume. Ich hab zuvor nie geträumt oder wusste wenigstens nie, was ich träume. Das ist jetzt voll schön. Ich hab richtig spannende Träume oder auch lustige usw. Keine Alpträume, sondern einfach nur nett. Das macht Spaß. Wahrscheinlich kann man da auch indirekt auf den Einfluß von Medien rückschließen. Das geht bestimmt tiefer als wir alle denken. Natürlich kann ich das nicht kompetent argumentieren und ich will auch nicht zwangsläufig hier die großen Rückschlüsse ziehen, aber es fällt eben auf ;)

Ansonsten merke ich, dass ich langsam nicht mehr so groß mitbekomme, worüber die Welt sich gerade ärgert. Ich lebe wirklich eine Großzeit im Wort. Entweder durchs Studium, oder durch Predigtvorbereitungen, oder weil ich Predigen anhöre usw. Ist schon eine geile Sache.


Theologiestudium bockt

Langsam macht mir dieses Studium richtig viel Spaß. Man liest ständig irgendwas und wenn das spannend ist, geht das auch noch richtig ab. Momentan lese ich von Thomas Schirrmacher “Ethik - Das Gesetz der Freiheit” Lektion 32 (Wie erkenne ich den Willen
Gottes). Da geht es ganz viel um Geistesleitung und der ist da schon ziemlich dagegen. Vieles finde ich echt nicht korrekt was er schreibt. Er argumentiert m.E. oft nur mit Extremen und hat schon eine vorgegeben theologische Meinung die
er dann anhand der Bibel begründen will. Ich muss aber auch noch mal seine Abhandlung über Prophetie lesen.
Leider habe ich die noch nicht. Bekomme ich aber bestimmt. Ich hätte direkt mal Bock eine eigene Abhandlung zu schreiben. Mal schauen. Werde ich bestimmt noch mal machen. Das Thema finde ich eh spannend. Und ich gebe ihm recht, dass es wirklich wenig gute theologische Abhandlungen darüber gibt. Fast alles ist immer nur so ein persönliches Zeugs, was eben Leute erlebt haben usw. Wobei ich es auch schwer finde, da immer alles biblisch zu begründen. Aber das sollte schon mein Maßstab sein. Mal schauen. Ich hoffe mal, dass die mich am Ende des Studiums schätzen und nicht hassen, denn dem Autor von dem letzten Buch hab ich auch gleich eine Kritik geschrieben. Aber die hat er positiv aufgefasst und sie war auch nicht inhaltlich, sondern nur wie er sein Buch angeordnet hat. ;)


Bezahlung?

Ich muss für mein Studium meine praktische Arbeiten am Reich Gottes aufschreiben. Sprich wie viel ich wann mache. Das hab ich jetzt mal für die letzten zwei Monate gemacht und bin auf 93 Stunden gekommen. Jedoch hab ich festgestellt, dass ich echt saumäßig tiefgestabelt habe. Ich habe für jede Predigt nur 2 Stunden gerechnet. Also mit Ausarbeitung und dem Godi wo ich sie gehalten habe. Jeder Prediger weiß wahrscheinlich, dass das nie reicht. Für Tagestreffen wie JFI-Gesamttreffen hab ich 5 Stunden am Tag gerechnet usw. Wahrscheinlich hatte ich eine unterbewusste “Angst” den wahren Zahlen ins Auge zu schauen.
Eigentlich müsste solch ein Dienst schon bezahlt werden. Das ist momentan
wahrscheinlich nicht der richtige Zeit so was vom Stapel zu lassen, denn ich
fahre am WE selbst mit zur JFI Mitgliederversammlung wo wir über Finanzen
sprechen werden. Oder eher über fehlende Finanzen. Aber ich mein ja auch nur ”normalerweise”. Warum ich das schreibe. Nicht um Mitleid zu bekommen oder als toller Hecht dazustehen, sondern weil wir als Bewegung manchmal neu überlegen sollten wie wir mit unseren Leitern umgehen. Warum finanzieren wir sie nicht? Gibt es nicht Leute, die sowas wie
die Gabe des Gebens haben? Oder gibt es dir nur in meiner Umgebung nicht und dann wahrscheinlich nur in den freien charismatischen Gemeinden? Gibt es denn wenigestens Leute die für ihre Leiter beten? Also so wirklich. Nicht mal wenn die die aktuelle Predigt haben, sondern so mit “Gebetslast” usw. Ich glaub, dass die Leiter oft wirklich voll die Deppen sind. So oft wird denen alles mögliche vorgeworfen. Wer viel macht kann aber eben auch viele Fehler machen. Wir sehen dann auch immer nur die Seite der Gemeinde. Aber das die eben auch noch so arbeiten müssen um sich eben zu finanzieren, bekommen wir nicht mit. Das ist echt voll das fiese Ding. Also ich fände es voll geil, wenn wir

1. Anfangen wieder wirklich zu beten
2. Versuchen mit materiellen Ressourcen ihnen zu dienen (mal Wohnung sauber machen, für die gestressten Familien, oder Päckchen schenken oder sonst was)
3. sie finanziell freisetzen

Das Beten ist das wichtigste Ding. Denn dann hat Gott zum Beispiel auch
mal die Chance dir, oder wahrscheinlich doch dem anderem Beter oder wem
auch immer, es aufs Herz zu legen irgendwas zu machen. Wenn wir aber
nur konsumieren, dann wird definitiv nichts passieren.


Nur Christus?

Gerade in meinem Theologiestudium stelle ich fest, dass es irgendwie fast nicht möglich ist, nur seine Gedanken um Christus drehen zu lassen. Irgendwann bin ich einfach von diesem ganzen Zeug voll und muss mich erstmal wieder ablenken, damit ich danach effektiv weiterarbeiten kann. Sprich eine Pause nehmen. Da spiel ich eben immer noch mal Pinball oder sowas. Obwohl ich eigentlich lieber mich an der klassischen Schöpfung usw. erfreuen würde. Das bringt bestimmt genauso Erholung (und man atmet auch noch frische Luft) aber ich wohne nun mal mitten in der Stadt. Alles gar nicht so einfach in der Praxis. Auf dem Papier klingt das alles definitiv einfacher. Aber wie gesagt, es ist mir auch klar, dass man Verhaltensweisen die man 20Jahre gelebt hat, nicht innerhalb von 8Tagen wieder rausbekommt. Also vielleicht bin ich in 20Jahren dann am Ziel. Was auch ok wäre, denn dann könnte ich es trotzdem noch 40Jahre lang leben. (wenn man davon ausgeht, dass man ungefähr 80Jahre wird;) )


Was geht? Was nicht?

Das ist eine Frage die ich mir momentan stelle. Ich wurde jetzt schon mal gefragt, was ich denn hier eigentlich mache, oder erreichen will. Mein Wunsch ist, dass mein Leben mehr auf Gott hinzeigt und mehr von Gott geprägt wird. Das will ich dadurch erreichen, dass mich nicht mehr die klassischen Medien und Formen prägen, sondern Gott dies selbst macht.
Doch was geht und was nicht?
Ich hab festgestellt, dass bei dem ganzem Experiment eine Gefahr zur Gesetzlichkeit besteht. Warum sollte ich nicht einen Film schauen, wenn wir nach den Freaks alle zusammen abhängen und noch ein wenig Gemeinschaft genießen wollen. Es wäre ja voll der Bullshit, dann zu sagen, dass ich da nicht mitmache, weil Film schauen ich nicht korrekt finde. Aber ich merke eben auch, dass es wirklich Sinn macht sich davon zu distanzieren, denn in fast allen Filmen ist zum Beispiel so ein unterschwelliger Sexismus. Das prägt einen mehr als man denkt. Ich merke es wenigstens jetzt, denn in letzter Zeit finde ich, ist das Thema für mich entspannter. Aber kann man denn nur noch Trickfilme schauen? Denn so richtig dagegen wehren kann man sich ja nicht. Das ist eben das gemeine an Filmen. Die machen deine Sinne echt platt. Dann schaut man eben einen Quentin Tarantino-Film an? So richtig prall finde ich das auch nicht, denn da stumpft man eben ab, anstatt unterschwellig belüstet zu werden.

Ich hab wenigstens schon mal auf der letzten Freaks-Pyjama-Session/Party festgelegt, dass ich trotzdem noch Alkohol trinke. Ich trink echt so wenig und so in Maßen, dass es für mich gar kein Problem darstellt. :)


wake up Simon

Gestern war ich ganz motiviert heute Morgen (wie wird denn das nun geschrieben? So? Ich weiß das echt nie) in die FCG zu gehen. Ist so eine nette freie Gemeinde. Aber dann wurde es 3.30Uhr bis ich wieder zu Hause war und der GoDi geht eben schon 9.30Uhr los. Da hab ich einfach gesagt, dass ich geh, wenn ich von alleine aufwache. Und was war es? 8Uhr nochwas bin ich das erste Mal aufgewacht. Aber ein Fließ reicht ja nicht. Daher noch mal umgedreht und gesagt, dass ich noch mal aufwachen soll. Und siehe 9.15Uhr das zweite Mal aufgewacht. Dann zwar ohne Frühstück losgefahren aber das war wahrscheinlich die Folge für Ungehorsam. ;)
War ein netter GoDi. Danach noch mit ein paar netten Leute gelabert.
Ein Freak aus Minden ist in ein Nebenstädtchen von Zwickau gezogen. Wollen mal
vorbeischauen. Sehr lustig, wie sich manchmal Wege kreuzen.
Soviel zu kleinen Geschichten aus dem Alltag.