Wintertraining - jetzt anmelden und bekannt machen

Nachtrag aufgrund von Fragen (alias Inkompetenz :) )
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als Mann in einer Frauenwelt - erstes Fazit
Bei McDonalds ist man voll in einer Frauenwelt. Dort arbeiten höchstens 10% Männer. Mein ganz großer Chef ist zwar ein Mann aber die Posten des Restaurantleiter und Crewtrainer sind alle von Frauen belegt. Bei den Schichtführern ist das fast genauso, aber ein Mann macht hier den Unterschied. Von den vers. Titeln sieht man schon, was es für eine derbe Hierarchie in so einem Restaurant gibt. Ich stehe in dieser nun ganz unten, was für mich jedoch kein Problem ist. Soviel zur Einleitung.
Fazit I
Es gibt auch bei Frauen (fast) alle Leitungstypen. Doch ich finde, dass die Kontrollleitungstypen fast ausgeprägter sind also sonst. Man darf irgendwie nicht selbst denken, sondern nur auf Anweisung handeln. Wenn man selbstständig was macht, dann sind die Schichtführer teilweise in ihrer “Ehre” angegriffen und fühlen sich in ihrer Autorität untergraben. Doch es gibt auch die entspannteren Leitertypen. Die sich ihrer Autorität bewusst sind, und diese nicht ständig zeigen, sondern klare Anweisungen geben und auch zurechtweisen aber eben immer freundlich und bestimmt.
Der kollegiale Leitertyp ist mir noch nicht so richtig bei den Damen untergekommen. Das ist eher der eine männliche Schichtführer. Es ist nicht so, dass die anderen immer derb auf Abstand sind, aber bei denen merkt man den Unterschied zwischen “oben und unten” mehr.
Fazit II
Ich glaube, dass wir beide erst einmal lernen müssen mit dieser Situation umzugehen. Die meisten neuen Leute waren Frauen. Die waren wahrscheinlich viel schüchterner und nicht so selbstbewusst wie ich. Ich war bis jetzt immer in Leitung und weiß, dass ich nicht blöd bin. Dieses Selbstverständnis widerspricht nicht den gegebenen Autoritäten, doch es löst in der Leiterschaft glaube ich unbewusst ein Unbehagen aus, welches meiner Meinung nach wiederum zu autoritären Verhalten führt. Wahrscheinlich ist es unterschwellig auch noch emotional besetzt, da man sich in seiner Position irgendwie angegriffen fühlt. Für mich ist es eine spannende Erfahrung Leiterschaft knall hart zu akzeptieren. Ich würde am liebsten viel öfters diskutieren und noch viel mehr selbstständig machen. Doch das geht nicht und ist auch ok. Ist eben so. Punkt. Und ich lerne, so lange in der Hierarchie ganz unten zu sein, bis man von oben her befördert wird. Dies selbst anzustreben würde wahrscheinlich noch mehr die vorher beschriebenen Mechanismen auslösen.
im Spießbürgertum angekommen?
Heute haben Maik und ich einen Vertrag im Sportpark abgeschlossen. Das ist eines der größten Fitnessstudios in Zwickau. Dieses hat im Gegensatz zu allen anderen noch eine Squashanlage mit dabei. Somit werden wir jetzt hoffentlich (mind.) einmal in der Woche Krafttraining, Squashspielen und saunieren gehen - jedenfalls sind das meine Vorsätze. Neben dem Aspekt mal wieder Sport machen zu wollen (Football hatte terminlich nicht geklappt), war unser Antrieb als “Männer” was zusammen zu machen. Ich bin gespannt, was die Zeit bringt und freue mich schon drauf. In 3Monaten dürft ihr mir dann sagen, dass ich schon viel besser aussehe
Jetzt hab ich also einen “geregelten Job”, ein Theaterabo und gehe ins Fitnessstudio. Als nächstes werde ich mir dann die Haare gelen.
Burgerrock im Weihnachtsstress - Zwickau City
Am Mittwoch (morgen) werde ich von 16-21Uhr in den Zwickauer Arcaden im McDonalds arbeiten. Die haben Weihnachtsfeier oder sowas und daher wurde ich dahin ausgeliehen. Wenn du Lust hast, kannst du vorbegeschnickt kommen und “Hallo” sagen. Musst ja nicht zwingend was kaufen, da bestimmt die Post abgehen wird. Momentan sind in diesen Einkaufszentren 50% der Bevölkerung. Die trampeln sich da bald tot. Bin mal gespannt, wie es wird.
Ansonsten gab es heute eine unschöne Erfahrung. Mein erster Verkehrsunfall. Ich war nicht schuld. Mir ist einer draufgefahren (Ampelrückstau) und hat mich gleich noch auf den Kollegen vor mir draufgeschoben. Somit ist unser Auto hinten und vorne futsch. Es fährt noch aber bei einem 15Jahre altem Auto mit 199.300km (fuck - fast hätten wir die 200.000 geschafft) bekommt man gerade mal das Geld fürs Verschrotten von der Versicherung wieder. Jetzt kann ich nur noch mit dem Moped rumgasen und hab den ganzen Versicherungsscheiß an der Backe. Das einzige Gute an der Sache war, dass der Verursacher kein Stress mit der Polizei bekommen hat. Er ist Fahranfänger und hat sich schon in der Nachschulung gesehen.Na dann: MopedRock’n'Roll.
ab geht die Post - Johannes
Heute mal ein bisschen anderer Text. Ich will euch Johannes vorstellen. Mit ihm will ich zusammen nach Amerika für 2Monate. Ist der derbste Evangelist, den ich im Reallife erlebt habe. Der geht in letzter Zeit so ab. Ist echt heftig.
 Seine Geschichte (hat Johannes geschrieben):
Geboren in Berlin 1983 (24) /mit angeborener Schwerhörigkeit/hab noch ein Halbbruder/Vater gestorben /Mit 7 Jahren nach Zwickau (Sachsen) umgezogen aufgrund familiärer Situation/neuer Stiefvater-viel Ehestress/Mit 13 starb meine Mutter an ihrem zweiten Krebs/Als ich 14 Jahre alt war begann ich Drogen zu konsumieren erst leichtere dann immer härtere Drogen.-flüchtete mich aus der Realität/7 Jahre später die Quittung -Hoch verschuldet -Drogenabhängig -nur noch Abhängige Bekannte -Rausschmiss aus der Wohnung -kein Strom -Psychose (schwerste psychische Krankheit) /Nach der 3. Entgiftung und den 4. geschlossenen Psychatrieaufenthalt gab ich mein Leben in Gottes Hände /-gleich darauf machte ich eine Langzeittherapie die ich erfolgreich abschloss /im Anschluss darauf schloss ich meine Berufsausbildung ebenso erfolgreich ab /pflege seit dem Kontakt zu mehreren Gemeinden/Nach zweieinhalb Jahren schwerer Psychose heilte mich Jesus davon/seit 2Monaten besuche ich die Bibelschule in Burgstädt und merke das Gott mich unter anderen in der Evangelisation sehr gebrauchen will
wie geht’s weiter
Wie schon gesagt ,ich bin clean von Drogen und studiere zur Zeit in der Bibelschule in Burgstädt. Und mache wunderbare Erfahrungen mit Gott und den Menschen. Wenn die Bibelschule zu Ende ist werde ich erstmal wieder arbeitslos sein (wobei man bei Gott nie arbeitslos ist, oder?). Nach vielen Ringen und Flehen in Gebeten und auch Finanzierungswundern von Seiten Gottes zeigt es sich ab, dass ich nach der Bibelschule für ein paar Monate nach Amerika gehen sollte. Mk 16,15″Geht hin in alle Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Das heißt doch, dass wir hingehen sollen und nicht sie - die Welt - zu uns, oder!? Besonders auf den Hippietreffen, bei den ich schon Erfahrung im Bereich der Evangelisation gesammelt habe, möchte ich von Gott erzählen. Ich bin gespannt, wie Gott an mir dort wirken wird. Wir werden mit Christen in Amerika rumreisen und ihren Dienst unterstützen.
Wenn du Bock hast, uns beide im Gebet zu unterstützen dann schreib mir eine Email oder hinterlasse hier einen Kommentar. Auch wenn du Johannes noch mit ein paar Euros unterstützen magst. Bei mir scheint das alles klar zu gehen.
Ich hab echt Lust, dass wir Leute haben die für unsere Dienste beten. Mich kennen wahrscheinlich die Leute hier. Ihr wisst was ich mach usw. Aber auch für Joh. Der wird noch ein viel derberer Jesusfan der vielen Menschen in beschissenen Situationen weiterhelfen wird. Da wette ich drauf.
