zurück in good old Zwickau
Nun sind wir wieder im guten alten Zwickau angekommen - unser Gepäck aber leider nicht. Der Flug war bis zum Gepäckband gut verlaufen. Dort wollten sie uns leider nicht unnütz belasten und somit wird es uns nun per DHL zugeschickt. Ist in NY stecken geblieben. Sie hoffen, dass es heute in Berlin ankommen wird.
In Zwickau haben wir erst mal klassisch Döner gegessen und ein gutes Weissbier getrunken. Bei den Amichristen ist Alkohol ja auch immer so eine Sache und zwei Monate Dönerabstinenz ist schon fast gesundheitsgefährdend.
Es ist schön wieder in seinem ‘Block’ zurück zu sein. Den Geruch des Treppenhauses oder des Flurs
wieder zu erleben. In seiner eigenen Dusche zu stehen und all die bekannten Gesichter auf dem Geo zu treffen. Das nennt man dann wahrscheinlich Heimat.
Update 2.4.: meine Koffer sind heute angekommen. Wahrscheinlich hätte ich sie auch schon gestern bekommen können, da ein DHL-Zettel im Briefkasten lag. Somit hat die Lufthansa ihr Wort gehalten und es ging wirklich sehr zügig. Da bekommen die Jungs ein Lob von mir. Kann ja auch jedem mal passieren. Wer jetzt noch mosert, sollte mal in Richtung British Airways schielen…
Flughafen #2 - Wien
Gruß aus Wien. Wir hatten in NY eine gute Zeit. Die Leute bei denen wir dann letztendlich untergekommen sind waren richtig gut drauf und die Stadt selbst rockt eben. Den Sprung übern großen Teich haben wir ganz gut überstanden. Hatten jetzt 4 Stunden in Wien Aufenthalt und ich hab verpasst den Klaus von den Freaks hier zu kontakten. Hätten bestimmt nett frühstücken können. Naja. Werden jetzt nach Berlin weiterfliegen und dann per Wochenendticket wieder zurück nach gut old Zwickau. Somit haben wir dann 24Stunden Reise hinter uns. Auch mal was anderes.
und ab nach New York

Wir sitzen nun gerade im Flughafen von Kansas in unserem netten Gate und warten bis unsere Maschine startklar ist. Dieser Flughafen ist gut oldschool aber dafür gibt es kostenloses W-Lan. Das nenne ich mal netten Service.
Da man in Amiland extrem billig Klamotten kaufen kann hab ich ziemlich gebangt, ob sie all mein Gepäck mitnehmen. Hab mir extra noch einen Karton unterm Arm geklemmt, da nicht alles in die Riesenkraxe gepasst hat. Doch nun sitzen wir hier und jetzt muss ich nur noch in Washington den CheckIn überstehen.
Heute früh um 5Uhr hab ich eine Telefonnummer von jemanden bekommen wo wir pennen können. War mal wieder klassisch LastMinut.
Kontakte New York City?

Wir werden vom 25.3. - 29.3. in NewYork City sein. Haben schon verschiedene Leute angeschrieben (Mike T., Paul Strait,Kenny Mitchel), ob die uns eine Penne klar machen können aber bis jetzt hat sich noch nichts konkretes ergeben. Wenn du einen Kontakt hast, dann würden wir uns freuen. Sind flexibel. Haben Isomatte und Schlafsack dabei - der Anspruch ist nicht wirklich hoch.
Ansonsten habe ich Bock auf ein paar gute Kunstaustellungen, Cafes, Clubs bzw. ‘Undergroundlocations’. Will nicht irgenwelchen allgemeinen Tourischnulli mitmachen. Wenn du eine Empfehlung hast, dann immer her damit.
International House of Prayer
Es ist so gut hier in Kansas. Ihop ist wirklich ein Segen für die Welt. Die Jungs beten hier einfach nur 24Stunden lang Gott an. Nichts anderes. Manchmal gibt es noch ein paar gebete für spezielle Anliegen und ein paar Nebenräume für Gespräche, Prophetie, Heilung usw. aber die Hauptsache ist wirklich nur Anbetung. Man kann sich auch einen Livestream reinziehen. Hier ist der Link zu der Hauptseite. Dort dann auf Media/Webstream. Man muss sich aber erst registrieren (kostenlos)

Es gibt auch überall W-LAN. Nebenan noch ein schönes Cafe - in dem ich auch gerade sitze und ansonsten gehört noch ein riesiger Ausbildungsapperat dazu. Insgesamt gibt es hier 1.000 Angestellte. Doch der Lobpreis war das erste was am Start war.
Ich hab gestern auch noch mal so drüber nachgedacht. Wenn wir uns die Kirchengeschichte anschauen, dann sind die meisten großen Dinge einfach durch Gebet gestartet. Warum bekommen wir das nicht gebacken? Warum stellen wir immer wieder große Programme und Gebäude auf und machen es dadurch nur viel komplizierter, als es eigentlich sein müsste?
Ich geh jetzt erst mal wieder ins Heiligtum und schlage dort mein Zelt auf.
der Abschied naht
Der Abschied rückt näher. Wir haben unseren Flug nach New York schon gebucht, sind auf der letzten Etappe mit Alan&Tine und man muss sich schon wieder Gedanken über Terminplanungen in Deutschland machen. Viel von Deutschland hab ich nicht vermisst. Die Kulturen sind schon relativ ähnlich. Meine Gemeinde, ein paar Freunde und natürlich Katta sind die Sachen, auf die ich mich wieder richtig freue.
Ein bisschen mehr Tagesstruktur vermisse ich ebenfalls. Hier ist schon sehr viel ‘easy going’.
Definitiv werde ich das Leben in Community vermissen. Es war eine gute Erfahrung mal 2 Monate zu fünft auf 20m² zusammen zu leben.
Doch jetzt rocken wir erst einmal KANSAS
Kindersegen im Hause Roth
Diese beiden sind stolze Eltern von 14 Kindern. Wir haben sie kurz besucht. Aktuell hatten nur noch 7Kinder zu Hause gewohnt. Der erste Eindruck von der Familie war richtig gut. Scheint alles sehr gesund zu sein. Irgendwie hat man ja immer bei Großfamilie ein Bild von Unordnung und Nichtkontrolle im Kopf. Doch eigentlich war es Jahrhunderte normal, dass man so viele Kinder hat und nur noch heute ist es unnormal mehr als 3 Kinder zu haben. Man kann sich sowas doch nicht leisten?; bekommt denn dann jedes Kind überhaupt genug Aufmerksamkeit?; meine Nerven schaffen sowas nicht…
Wir haben hier einige Familien mit 4 und mehr Kindern besucht und die waren alle richtig gut unterwegs. Hier herrscht noch mehr das Verständnis, dass Kinder ein Segen sind. Empfand ich als sehr inspirierend. Vielleicht liegt ja ein Segen auf dem Namen
Pennsylvania #2
In Gettysburg war Etappe Nr.2 in Pennsylvania. Wir haben Mark&Diane besucht. Super liebe Leute. Ich hab auf Grund meines Infekts anfangs zwar flach gelegen aber die anderen haben eine Harley-Davidson-Fabrik besucht.
Beim schießen war ich wieder fitt. Die Amis haben einfach mal ein total anderes Verhältnis zu Waffen. Total viele gehen jagen und jeder kann sich im Walmart eine Knarre kaufen. Es hat riesig Spaß gemacht, mit diesen Wummen ein bisschen rumzuballern.
Als nächstes geht es jetzt nach Kansas. Dort werden wir in International House of Prayer vorbeischnicken. Bin schon total drauf gespannt.
Am 25. fliegen wir dann nach New York, da es am 29.3. dann auch schon wieder zurück geht. Wenn du ein paar Leute kennst, mit denen wir einen Kaffee trinken sollten, dann gib uns bitte einen Kontakt. Wer irgendwelche gute Kunst- oder Konzertlocation kennt hinterlasse bitte auch einen Comment. Ich hab kein Bock auf den allgemeinen Touristenstuff, sondern würde gerne ausgewählte Sachen genießen.
Sickness sucks
Hinter mir liegen ein paar ziemlich kranke Tage. Erst war Alan krank. Er hatte eine gute Erkältung. Somit hat sich unsere Reise durch
ein wenig hingezogen, weil er nicht so viel wie normal fahren konnte. Anschließend wurde ich krank. In meinem Magen war Rambazamba und anschließend auch im Darm. Doch nicht nur so ein bisschen. Von Übergeben bis Kollibieren fallen war alles dabei. Dieser Infekt hat dann auch gleich Alan noch mal niedergestreckt, da er sie noch nicht ganz auskuriert hatte. Mark, den wir besucht haben hat es auch ein bisschen abbekommen. Nun ist aber alles so gut wie überstanden.
Wir haben richtig nette Leute besucht. Jhad and Hanna in Nottingham. Ihr Haus war mit netten Sprüchen dekoriert.
Dort haben wir auch real Amish people getroffen. Diese haben uns auch zu sich eingeladen. Doch leider hat es nicht in unseren Zeitplan gepasst. Ich hätte sie so gern getroffen.
prophetische Worte
Wir sind gerade in Bonne, was in
liegt. Hier liegt teilweise richtig krass Schnee und im Gegensatz zu vor 14Tagen als ich in kurzen Hosen rumgelaufen bin, trage ich jetzt lange Unterhosen. Amerika ist einfach ein bisschen größer als Deutschland.
Wir besuchen hier Ron Ross und seine Kirche die gerade gegründet wird. Die meiste Zeit hängen wir aber mit Robbie ab.
Er ist richtig gut prophetisch unterwegs und hat schon eine krasse Lebensgeschichte hinter sich. Wer mal bei einem Bier/oder auch heiße Schokolade dann wieder in Deutschland eine abgedrehte Geschichte hören will, der spreche mich einfach auf ihn an.
Nachdem Steve Wilbert uns schon geflasht hat ist es ziemlich derb hier mit den Leuten abzuhängen. Die sind auch alle total inspirierend, wenn auch auf eine total andere Weise. Heute im Gottesdienst haben sie für Alan&Tine, uns Deutsche und einem Musiker der zu Gast war gebetet und eine Fußwaschung gemacht. War ziemlich powerfull und ein eindrückliches Erlebnis.
Joh hat schon vor ein paar Tagen mal ein Wort bekommen, dass er die Weite, Breite und Tiefe Gottes hier erleben wird. Das passiert auch definitiv mit ihm. Die Amis nennen es immer nett “you became stretched”. Dem kann man nur zustimmen.
Ansonsten haben wir überlegt eine Boyband aufzumachen. Bandfoto haben wir schon
