Seelsorgeseminar
Ich bin schon seit Mittwoch in Chemnitz zur Vorlesung vom IGW. Thema ist Seelsorge. An sich nicht so das Thema was mich riesig interessiert. Aber der Referent - Uwe Heimowski - gestaltet das Ganze sehr praxisnah und lebendig. Daher ist es insgesamt recht gewinnbringend.
Samstag wird dann Thomas Schirrmacher referieren. Der Typ ist einfach mal der Hammer - und nebenbei noch der Rektor des Martin Bucer Seminars. Er wird über “Apologetik: Nationalsozialismus & Kommunismus” referieren.
Neben den Vorlesungen kann ich noch ein kleines Schmankerl mitnehmen. Eine Freundin von mir hat eine Ausstellung mit Film und Konzert über die Beatbewegung in der DDR organisiert. Gestern waren wir den ehemals verbotenen Film “Spur der Steine” anschauen und heute geht es zum Konzert von “The Butlers“.
Pizza frei Haus
Ich hab mein erstes Projekt bei der Werbecommunity TRND mitgemacht. Es gab von Dr. Oetker 10x ‘Die Ofenfrische’ frei Haus. Als guter Student ist man da natürlich immer mit dabei.
Aber ich war schon fleißig am teilen. Einmal beim Stromzählerablesen mit meinem Buddy Tobi und heute in der WG. Ist echt ne super Sache. Es stehen noch 6 Stück zur Verfügung. Ihr könnt euch bewerben.
Mein Fazit: Ist ganz lecker. Irgendwann ist man die K-Classig-billig-Pizza-mit-Käseersatz-anstatt-wirklichem-Käse satt und das Teil wäre dann eine wirkliche Alternative.
Wer mehr Infos haben will kann diese gerne hier im offiziellen Projektblog bekommen.
einen Unterschied machen
Katta fand den Artikel befremdlich und hat mich gebeten ihn rauszunehmen. Ok. Wird gemacht.
wir zählen die Zähler
Meine Fähigkeiten SMS zu schreiben oder Gameboy zu spielen haben sich vertausendfacht, da ich nun schon die zweite Woche in Bruchsal bei Karlsruhe bin und Stomzähler/Wasserzähler und hin und wieder auch mal einen Gaszähler ablese. Wir haben dazu ein Gerät, was wie ein großer Gameboy aussieht und damit geht es dann ab auf die Piste. Hab also schon richtig viele Wohnungen und noch mehr Keller gesehen. Ist schon eine spannende Sache. Hin und wieder ist ein Wasserzähler auch mal in irgendeinem Schacht. Das sind immer die schlimmsten. Aber die Arbeit ist definitiv nett abwechslungsreich und die Zeit geht schnell rum. Mein Klappfahrrad hat sich als super praktisch bewährt und alle sind auf das gute alte MIFA neidisch :)
Freitag geht es dann wieder zurück in die Heimat. So ein
“Montagejob” ist echt mal eine Erfahrung wert. Mein Leben lang möchte ich es aber nicht machen.
Hochzeit
Am Wochenende war die Hochzeit meines Bruders. Donnerstag war Polterabend und der war mal richtig Rock’n'Roll. Vom Nachbarn über die Fußballfreunde bis zum kommenden Bräutigam haben eine ganze Menge Leute ganz schön viel Spaß an der Bar - und dann auch noch hinterher - gehabt. War so ein klassischer Dorfpolterabend. Es haben dann auch ca. 6 Leute einen kompletten Tag lang Scherben & Co aufgeräumt.
Hochzeit selbst war auch echt nett.
Wir haben zu ‘Love is in the air’ einen Schwarzlichttanz gemacht. In diesem Style: hier
Kam richtig gut an. Nächstes Jahr ist die Cousine dran und vielleicht in zwei Jahren der Simon. Werden wir mal schauen…
nette Zitate zu Leiterschaft
Habe heute zwei sehr schöne Zitate in meiner Studiumslektüre gefunden. Da wir in Zwickau eine neue Leiterschaft eingesetzt haben und ich gerade dabei bin zu versuchen, von meinen Erfahrungen was weiterzugeben, dachte ich, dass dies vielleicht auch hier her passt. Folgende Zitate fand ich gerade auf Leiterschaft absolut treffend:
“Jeder Mensch ist ein Vorbild, er kann nur wählen, ob ein gutes oder ein schlechtes.”
Thomas Schirrmacher: Weltmission - Herz des christlichen Glaubens S.63
„People do not care what you know, until they know that you care.“
Ich hab noch mal versucht das Zitat zu übersetzen:
“Menschen kümmern sich nicht um das was du weißt, solange sie nicht wissen, dass du dich (um sie?) kümmerst.”
(übersetzt von Marco S.)
Inputbedarf?
Hier mal zwei nette Termine für die Leute die Bock auf Input haben. Einmal von IGW, das zweite Theologische Seminar in Chemnitz neben MBS:
Dort wird es zum Thema “Einführung in die Seelsorge” gehen. Uwe Heimowski aus Gera wird vom 26.-28.11. jeweils von 9-17Uhr lehren.
Kurze Beschreibung: „Diese Einführung verbindet eine Selbstbestimmung (was ist Seelsorge?) sowie biblisch-theologische und historische Grundlagen der Seelsorgelehre mit einem starken Praxisbezug, in dem auch Selbstreflexion einen breiten Raum einnimmt.“
Kosten für die ganzen Tage für Nichtstudenten sind 65€.
Ansonsten bietet unser Rektor von MBS: Thomas Schirrmacher am 29.11. ein Tagesseminar zum Thema Nationalsozialismus & Kommunismus. Seine Seminare sind immer richtig derb gut und schwer zu empfehlen. Zeit ist auch wieder von 9-17Uhr und das dürfte für Gäste sogar kostenlos sein. Ort ist jeweils Chemnitz. Genau Infos im hier.
Also sehr empfehlenswert. Wer Mitfahrgelegenheit braucht melde sich einfach per Kommentar.
Wunschzettel
In Zeiten der Web-Communities & Co hab ich mir auch mal so einen Amazon-Wunschzettel zugelegt. Er war erst nicht so lang. Dann bin ich aber im virtuellen Kultshopp vorbeigeschnickt und die haben so eine nette Auswahl, dass man am liebsten gleich die Kreditkarte zücken möchte. Doch da ich meine nicht zu sehr belasten kann, habt ihr nun die Möglichkeit mir was gutes zu tun. Na dann. Auf gehts…
P.S. Aber am besten bei Kultshopp bestellen und nicht bei Amazon, denn die sind einfach mal die Büchertischheros und auch noch liebe Bekannte.
Das Peter-Prinzip
Ich war im Rahmen meines Studiums auf einem Seminar von Xpand. Die Jungs und Mädels sind sehr empfehlenswert. Eine Sache die ich gelernt habe ist das “Peter-Prinzip“. Ein Wissenschaftler namens Laurence J. Peter hat mal untersucht, warum in Ämtern und auch an allen anderen möglichen Schlüsselpositionen so oft unkompetente Leute sitzen. Die Lösung ist so einfach wie genial.
„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“
Sprich du wirst so lange befördert, bis du irgendwann mal zu dumm für deine Position bist. Dort bleibst du dann aber auch hängen.
Das fand ich echt einleuchtend aber auch alarmierend. Bei mir zum Beispiel denken viele Leute, dass ich gut organisieren kann und übertragen mir Aufgaben. Doch eigentlich kann ich nur gut delegieren und leiten was aber nicht wirklich richtig viel mit organisieren zu tun hat. Doch wie schnell macht man was, nur weil es ausschaut wie eine Beförderung.
Das Ziel ist es also nicht immer nach oben befördert zu werden, sondern lieber auch einmal quer. Man wird wahrscheinlich nicht mehr Geld bekommen aber dafür mehr von den Aufgaben, welche man wirklich gerne macht. Im Gegenzug bleibt man auf Positionen, welche einen ausfüllen und hat keine Jobs an der Backe, die einen auf Dauer nur annerven. Denn dann macht das mehrverdiente Geld meistens auch keinen Spaß mehr.



